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Photometer

Das Selbstbau-Photometer:

Wer eine Farbschwäche hat und mit den gängigen Tropfentestfärbungen eh auf Kriegsfuß steht, der kann sich mit einen Fotometer sehr gut behelfen und die angezeigten Farben auswerten lassen.

Die grundsätzliche Bauanleitung meines Fotometers hat Anton Gabriel hier veröffentlicht:

Fotometer nach Anton Gabriel

Um bei der Auswertung verschiedener Flüssigkeitsfarben mehr Spielraum zu haben hat Olaf das Layout erweitert und vier Dioden mit unterschiedlichen Farben im Fotometer untergebracht.

Fotometer nach Olaf

Als elektrotechnischer Laie mit einem Faible für extrem schwere Sachen habe ich mich für Olafs Variante entschieden und bin dann mehr plan- als hoffnungslos in den nächst besten Conrad Laden gestolpert.

Was zum Geier ist EisenIII Chlorid und wie sieht das aus. Wie finde ich den Entwickler? Und wie zum Geier sieht diese Platine aus?

Sie merken schon das ein Einkauf in einem Elektrosupermarkt ganz großes Tennis werden kann.

Aber nicht verzweifeln, ich habe mal ein paar Bilder gemacht damit ich mich auch in ferner Zukunft noch erinnern kann.

Hier das auf Folie gedruckte Platinenlayout, die Platine, die Tüte mit dem Entwickler und die Eisen-III-Kugeln:

Mit den Zutaten ging es nun daran erst einmal die Platine herzustellen. Dazu wird die blaue Folie von der Platine entfernt und anschliessend die Folie auf der lichtempfindlichen Seite fixiert. Dann wird belichtet, ich benutzte dazu einen 500 W Halogen Baustrahler: Dauer etwa 4 Minuten.

Die belichtete Platine kommt dann in die Entwicklerflüssigkeit. Baden sie das Teil nicht zu lange, man kann sehr gut sehen wie sich die Leiterbahnen abzeichnen:

Nun kommt die Platine in das Ätzbad mit dem Eisen-III-Chlorid und kommt dann hoffentlich mit sauberen Leiterbahnen aus dem Eimer. Kleiner Tip: Benutzen Sie keine scharfen Gegenstände im Ätzbad. Ein alter Pinsel tut gute Dienste.

Nach dem Ätzen wir die Platine dann gebohrt. Ich verwendete einen 1,0mm Bohrer für alle Löcher und kam da gut mit klar. Wie auch Olaf Deters schon schrieb, erleichtert ein kleiner Bohrständer die Arbeit erheblich, da die Bohrer nicht so leicht abbrechen. Wenn man nur einen Akubohrer besitzt sollte man direkt ein paar mehr Bohrer kaufen. ;-)

Sodele und nun geht das große Schrauben los und man legt erst einmal alle Teile vor sich auf den Tisch inclusive Werkzeug und freut sich über die getätigte Investition:

Nun bloss nicht den Mut verlieren und laut Platinenlayout die ersten Bauteile verlöten. Da muss man einfach anfagen und sich von den einfachen Sachen zu den schwierigeren durchwursteln.

So richtig schick wird die Sache aber erst bei dem Dioden, den Photozellen und dem Drehschalter. Bloß nicht verwirren lassen und immer schön Ordnung halten. Hier der Drehschalter:

Und nun die Verkabelung zwischen Drehschalter und Platine:

Die Spritze, der Rest der Platine und die Photozellen:

Und hier die gegenseitig angeordneten Paare Diode/Photozelle:

Die Küvettenaufnahme im Detail:

Alles wird gut. Man muss nur an Gottes Plan denken und nix verwechseln:

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