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Kellerumbau

Der Keller-Umbau

Haben Sie auch schon einmal vor einem Problem gestanden? Ja! Na dann ist ja gut.

In dem Keller, in den ich mich zurückzog, lag immer noch ein Veloursteppich. Und wenn man da so mit Wasser rumtröpfelt, dann bilden sich mit der Zeit unschöne Sachen auf dem Flokati.

Jedenfalls musste im Laufe des Jahres 2004 (Sternzeit 0200,600) ein neuer Belag für den Boden her, der auch mal gewischt werden konnte.

Sprich: Fliesen.

Nur wie macht man sowas in einem voll eingerichteten ”Fischkeller”?

Da war guter Rat teuer, aber nicht ausser Reichweite. :-)

Gucken wir uns mal die Ausgangssituation an. So stehen die Aquarien in dem Keller und man will von Teppich auf Fliese tauschen:

Also erstmal alles Gerödel, was man aus dem Kellerraum entfernen kann, auslagern.

Mit den kleinen Aquarien geht das ja recht einfach.

Wasser raus und einfach ein paar Meter tragen und Wasser wieder rein.

Dann wurde die der erste Teil des Mobiliars ganz eng an des 375 Liter Becken herangeräumt.

So konnte ich schon mal eine ganze Menge Fläche mit Fliesen belegen.

 

Da standen dann also schon wieder so einige Sachen an ihrem Platz.

 

Und die weissen Wände wollte ich schon immer haben.

Das 375iger war eh fällig für eine völlige Neueinrichtung.

Es wurde komplett leer gemacht und von Kies auf Sand umgestellt.

Hier ein Bild kurz nach der Neueinrichtung.

Es herrscht noch der ”Nebel des Grauens”.

Ein unumgängliches Hilfsmittel bei einem Fischkellerumbau.

Im Vordergrund mein 240iger.

Da hatten wir das Wasser nur abgelassen und mit zwei Personen das komplette Teil angehoben und auf die neu verlegten Fliesen gestellt.

Nun kam mein ”Sorgenkind” an die Reihe.

Das Teil war nicht zu bewegen bei abgesenktem Wasserstand, jedenfalls nicht von zwei Personen.                    Ich musste mir also etwas Anderes einfallen lassen.

Wasser raus, die Fische blieben drin. Das Becken musste nur umgesetzt werden und wurde nach der Aktion komplett neu eingerichtet.

Aber zweimal Fische fangen wollte ich nicht

Nun ging es los.

Unterleghölzer und Stahlprofile für die Aktion ”300 kg auf Rädern”.

High-Tech aus dem Jahre 1939.

So einen Wagenheber würden sich in der heutigen Manche wünschen. ;-)

Vermittels dieses High-Tech Gerätes wurde das Aquarium an einer Seite angehoben.

Glauben Sie mir, ich hatte echt Muffe, als das Becken in dieser Position war.

Nun konnten wir den Hubwagen runterfahren und die andere Seite mit der Winde anheben.

 

300 Kilo Aquarium auf Rädern.

Macht man auch nicht alle Tage.

Der nächste kritische Moment kam allerdings schon auf uns zu.

Bei der  Fahrt auf die neuen Fliesen machte es allrdings nirgends ”Knack”.

Schwein gehabt. :-)

Tja, sowas nennt mal wohl eine Aquarienlandschaft.

Sehr geehrter Leserinnen und Leser,

Diese gesamte Aktion in dem Keller hat annährend 4 Wochen gedauert. Es war kein Zuckerschlecken und nicht immer einfach.

Eines hat mir dieser Umbau allerdings gezeigt, man kann Aquarien bis zu einer bestimmten Grösse über kurze Strecken sehr gut bewegen, selbst mit Bodengrund und minimalst Wasser darin.

54 Liter Standard-Becken kann man sorglos mit abgesenktem Wasserstand und Bodengrund alleine transportieren, selbst ein Autotransport geht.

Die Grenze für den zwei Personen Transport (abgesenkter Wasserstand) ziehe ich bei 240 Litern und selbst das nur über sehr kleine Distanzen (2,0 Meter). Mehr geht nicht.

Ich hoffe, ich habe Sie nicht gelangweilt und verbleibe....

Mit freundlichem Aquarianergruss

Martin Krüger

 

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